Nach einem "Großeinkauf" im Supermarkt für die nächsten Tage und einem "Anti-Thanksgiving-Pfunde" Abendessen, bestehend aus Gemüse und Dip ging's ab ins Bett.
In Chicago gibt es super viele Hochhäuser und vom Navy Pier aus war es gigantisch, die Skyline zu betrachten, auch wenn uns dabei die Nasen abfroren. Die vielen Angler hatten ihre Freude, wie wir vor den noch rumzappelnden Fischen flüchteten und nach einem grossen Kaffee bei, ratet mal, Starbucks, waren auch unsere Nasen wieder fit und munter.
Leider durften wir die Bar im 96.Stock des Hancock-Towers nicht besuchen, obwohl es erst früher nachmittag war. Wir sollten unsere Eltern mitbringen... Witziiig. Es fühlt sich sehr seltsam an, mit achtzehn hier noch wie ein Baby behandelt zu werden.
Das Art Institute of Chicago war eigentlich interessant, die Ausstellung über Fotografie auch sehr schön, aber leider kosten viele Museen in den USA ein kleines Vermögen. Wer will schon 17$ für ein Museum ausgeben wenn man dafür 4 mal Skinny Vanilla Latte im Starbucks trinken kann. :-)
Total cool war der Milenium Park mit dem "Cloud Gate" (ein großes silbernes Ei), deswegen gingen wir dort gleich zwei Mal hin, einmal im Dunkeln und einmal bei Tag. Die Wolkenkratzer spiegeln sich in der Oberfläche und das ganze drum herum ist sehr beeindruckend!
Unsere Zimmernachbarin aus der Ukraine war eine ganz liebe und sie hat Olivia richtig gerettet - die aufgerissene Winterjacke war schwupps di wupps wieder genäht!
Da wir eine Küche und einen Supermarkt direkt um die Ecke hatten kochten wir ziemlich oft, um festzustellen, dass Klauen aus dem Kühlschrank nicht bei jedem Menschen als unhöflich gilt, haha. Um ein paar Löffel Joghurt und 3 Eier ärmer machten wir uns dann auf den Weg zu unserem letzten Flug vor dem Heimflug: Auf nach Boston, East Coast wir kommen!
Küsschen, Olivia & Anna
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